3D-Modelle in Edelmetall realisieren, So wirds gemacht

Die Reinzeichnung eines zweidimensionalen Zeichens in ein 3D Objekt umzusetzen ist mit den richtigen Skills in der heutigen Zeit relativ unkompliziert. 

Sofern das Abbild als Vektordatei vorliegt kann dank Adobe und 3D Druckfirmen wie Shapeways oder Imaterislise (falls man nicht selbst im Besitz eines 3D-Druckers ist) im Handumdrehen ein Objekt in jeglichen Material geschaffen werden. 

In meinem Fall möchte ich mein persöhnliches Signet, welches auch diese Website ziert als Pendant in einem Edelmetall umsetzen. 


Ob in 2cm oder 2m ein gutes Logo oder Signet funktioniert in kleinen Maßstäben auf einem Briefkopf oder Visitenkarten als auch auf einem 3m langen Werbebanner. 
Genauso verhält es sich auch in der dreidimensionalen Ausgabe. 3D-druckfirmen bieten Ausführungen bis zu stattlichen Skulpturgrößen von einem Kubikmeter an. 

Da ich hier eine feine Ausführung in Silber vorstelle bewegen wir uns noch jedoch in handschmeichelden Spähren.

Hier verhalf mir Photoshop in wenigen Schritten zum Ziel. In einem Standartphotoshopformat können Vektordateien importiert werden und in ein dreistufiges Koordinatensystem eingefügt werden mit der Funktion „3D-Extrusion erstellen“. Danach können die Parameter auf der x,y und z-Achse beliebig angepasst werden plus Zusatzeinstellungen wie Biegungen und Verjüngung der Form. Die Ausgabeform kann sodurch auf vielfältige Weise bearbeitet werden, jedoch sind die Modelliermöglichkeiten in Photoshop relativ beschränkt. Für Einsteiger jedoch das perfekte Spektrum, um mit der Materie warm zu werden.


Das Programm stellt nach dem Export automatisch eine Verbindung zum Uploadbereich von zb shapeways her, wo nach Belieben das Material ausgesucht, und der Preis entsprechend der skalierten Größe berechnet werden kann. Ob Kunststoff, Aluminium und andere Metalle, Edelmetalle, Holzfaser oder Porzellan, alle Ausführungen sind möglich, wenn man die Stl-Datei als weiße Grundform abspeichert. 


So entschied ich mich für die Ausführung in Silber und bestellte diese in nur ein paar Klicks. Die Anlieferung eines solchen ausgeführten Designs dauert zwar ein bis zwei Wochen. Jedoch muss man bedenken, dass anders wie bei Kunststoffobjekten, Edelmetalle erst in Wachs gedruckt werden, vom Wachsdruck ein Gibsabdruck gemacht wird und dann das flüssige Edelmetall in die Gussform gegeben werden kann und die erkaltete Form geschliffen und poliert wird. 

Angesichts dieser Arbeitsschritte, die denen eines Goldschmiedes ähneln bietet die 3D-Ausführung eine unschlagbare Qualität und Preise, die fast unwirklich günstig scheinen angesichts des echten Materials und Verifizierung dessen durch eine Punze.

Nicht nur bei Schmuck, sondern auch bei Ausführungen für Skulpturen, Gebäudewappen/-schriftzüge usw. ,ist dies ein Tool, welches sich auf alle Fälle lohnt sich anzueignen, damit das eigene Design in einer Vielzahl an Möglichkeiten zum Leben erweckt werden kann, abseits des 2D-Prints. 

Ich habe vor noch tiefer in die 3D-Animierung einzusteigen und werde weitere Ergebnisse und das making-off natürlich gerne auf dieser Plattform teilen.

Ich selbst habe bis dahin mal eine rießen Freude an dem so entstandenen Werkstück.

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